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Der Weg zum Ziel

November 14, 2006

Nach dem Abenteuer in Lençois begann ein Neues. Am naechsten Tag wollten wir unbedingt weiter, aber nicht mit einem dieser ueberteuerten Busse, auf denen man vom Weiten schon Turismo lesen kann. So fuhren wir dann fuer wenig Geld wie die Bewohnerinnen und Bewohner der hiesigen Kuestenregion.

Auf der ueberdachten Ladeflaeche eines Toyotas mit Allradantrieb ging es von Barreirinhas nach Tutoía. Die Fahrt war sehr abenteuerlich, und begann erstmal damit, dass der Fahrer was am Motor reparieren musste. Die Wege waren sandig und holprig, der Wagen schaukelte hin und her, und man musste die ganze Zeit aufpassen, nicht von den Aesten der am Weg stehenden Baeume erschlagen zu werden. Allradtoyota mit Z<p>weiradAb und zu blieben wir im Sand stecken Toyota Allrad mit Defektund ein anderes mal ging es ueberhaupt nicht mehr weiter. Irgendein Teil an der Kupplung war kaputt gegangen, und so standen wir erstmal in der Mittagshitze in der Gegend rum. Da man sowieso nur abwarten konnte bis jemand ein Erstazteil brachte, suchten wir uns ein schattiges Plaetzchen unter einem riesigen Cashewbaum und versuchten, die Ruhe ein wenig zu geniessen. Doch mit der Ruhe war nicht viel. Ein riesiges schwarzes Schwein lief grunzend und mit der Nase im Dreck wuehlend durch das Gestruepp und wir fluechteten uns mal vorsichtshalber den Baum hinauf – man weiss ja nie wie diese wilden Saeue so drauf sind.

Nach 7 Stunden kamen wir dann in Tutoía an. Wir waren total muede und staubig von Kopf bis Fuss und der Hintern tat weh von den Holzbaenken. So geschah an diesem Abend nicht mehr viel.

Am naechsten Tag waehlten wir wieder einen herkoemmlichen Bus, um unsere Hintern zu schonen. Wir fuhren nach Parnaiba, von wo aus wir das letzte Stueck zu unserem eigentlichen Ziel Jericoacoara noch am selben Tag in Angriff nehmen wollten. Pustekuchen. Es gab nur Touri-Agenturen, die uns fuer 180 Euro mit nem Jeep nach Jeri kutschiert haetten. Aber das war definitiv viel zu teuer. So hingen wir in einer Stadt fest, die so nix weiter fuer uns zu bieten hatte. Das kann die Stimmung ganz schoen nieder machen.

Am Abend fuhren wir dann unserem Ziel ein wenig entgegen, nach Camocim, 80-100 km entfernt von Jericoacoara. Wir uebernachteten in einer billigen Pousada und am naechsten Tag ging es dann wesentlich preiswerter mit einem aehnlichen Allrad-Gefaehrt wie schon zuvor nach Jeri. Wir fuhren die meiste Zeit an der Atlantikkueste entlang, die Wasserfarbe variierte je nach Tiefe von tuerkis bis dunkelblau. Auf der anderen Seite des Wagens sah man den Sand sich in mal mehr, mal weniger hohen Duenen aufbauen.

3 Kommentare

  1. Hallo. Ich bin brasilien, wohnne im São Paulo und möchte studiere und arbeite im Deutschland. Ich bin ein kleines besessenes ungefähr Deutschland.

    Ich habe Fund Ihre Website gemocht und habe gewusst, dass Sie in Brasil reisen. Seien Sie wellcome. Wie mögen Sie unser Land? Ich kenne Deutsch genug nicht und kenne Ihre Posten zu lesen, deshalb hoffe ich Genuss.

    Wenn Sie Burschen je zu São Paulo kommen, lassen Sie mich wissen.

    Die besten Beachtungen.

    Celso Bessa
    http://celsobessa.wordpress.com
    http://www.apanelamultimidia.com.br
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  2. [...] unterwegs in Brasilien Just another WordPress.com weblog « Der Weg zum Ziel Dem Meer so nah November 14th,2006 [...]


  3. [...] Unser persoenliches Highlight waren jedoch die grossartigen Menschen, die wir dort getroffen haben. Da waere zum Beispiel Celso, der unseren Blog durch Zufall gefunden hat (als den am schnellsten wachsenden Blog bei WordPress, das ist doch schon mal was, oder?) und hat auch gleich kommentiert: [...]



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